PflegeDoku Pro Basis AGPLv3 · Linux · lokal · v1.0.1

Pflege-Software-Ökosystem für Einrichtungen & Dienste

Das vollständige Ökosystem für die Pflege.
Quelloffen. Lokal. Ohne Cloud.

Sieben zusammenarbeitende Programme decken den gesamten Betrieb einer Pflegeeinrichtung oder eines Pflegedienstes ab — von der Dokumentation über Dienstplan, Zeiterfassung und Lohn bis zur Kassenabrechnung. Die Daten bleiben vollständig im Haus.

100 % lokal, keine Cloud Open Source · AGPLv3 Linux-nativ kein Medizinprodukt kostenlos

In einem Satz

Ein komplettes Pflege-Ökosystem, das Ihnen gehört

PflegeDoku Pro Basis ist ein vollständiges, quelloffenes Pflege-Software-Ökosystem für Linux, das komplett lokal läuft — ohne Cloud, ohne Datenabfluss, ohne Herstellerabhängigkeit. Es deckt den gesamten Betrieb einer stationären Einrichtung oder eines Pflegedienstes ab: Pflegedokumentation, Abrechnung, Dienstplan, Zeiterfassung, Lohn und Systemverwaltung. Sieben Programme, die zusammenarbeiten, aber jeweils eigenständig sind — entwickelt von einem Pflegepraktiker, nicht im Produkt-Meeting.

Das Ökosystem · 7 Module

Alles, was der Betrieb braucht — aus einer Hand

Eigenständige Programme mit einer zentralen, lokalen Datenhaltung: Der Kern stellt eine lokale Schnittstelle bereit, die anderen Module docken dünn an.

01 — Kern

Pflegedokumentation

Bewohnerakte, SIS & Pflegeplanung, Berichte, Vitalwerte, Wunden, Schmerz, Medikamente/BTM, Diagnosen, QM, Arzt-Portal.

02

Abrechnung

Kassenrechnungen SGB XI/V, E-Rechnung (EN 16931) und elektronischer §105-Datenaustausch (PFL-Leistungsnachweis).

03

Dienstplan

Automatische, bedarfs- und qualifikationsgerechte Dienstplanung — Tag & Nacht, mit Urlaub/Krankheit, Touren, PeBeM.

04

Lohn & Gehalt

Entgeltabrechnung: Brutto/Netto, Steuer & SV, Zuschläge, SEPA-Überweisung, DATEV-Export zum Steuerbüro.

05

Zeiterfassung

Digitale Stempeluhr per NFC-Chip oder QR-Code — rechnet auch Nachtschichten über Mitternacht korrekt ab.

06

PDL-Cockpit

Führungs-Übersicht: Belegung, Pflegegrade, offene Dienste & Leistungen, Qualität und Wirtschaftlichkeit.

07

Systemassistent

Installation, Updates, Netzwerk & Datenbank, Backups, Sicherheit (Firewall, Bedrohungserkennung), Hilfe.

Bewusst nicht dabei

Kein KI-Scoring

Automatische Risiko-Bewertung bleibt draußen — die Basis ist nachweisbar kein Medizinprodukt (MDR).

Die Module im Detail

Was jedes Programm konkret leistet

Der volle Funktionsumfang, wie er im Ökosystem-Realtest auf einem installierten System firsthand geprüft wurde — nüchtern und vollständig, ohne Marketing-Versprechen.

01 — Kern

Pflegedokumentation

das Herzstück · stellt die zentrale Schnittstelle bereit

Das Hauptprogramm, in dem die eigentliche Pflege dokumentiert und die Einrichtung verwaltet wird. Von der Bewohneraufnahme über den kompletten Pflegeprozess bis zur revisionssicheren Qualitäts- und Rechteverwaltung. Es startet im Hintergrund die lokale Schnittstelle, von der die anderen Module ihre Daten beziehen.

Bewohner & Stammdaten

  • Bewohner-/Klientenakte, Stammdaten, Foto
  • Zimmer- & Belegungsverwaltung, Umzug, Wohnbereiche
  • Pflegegrade, Kostenträger (Pflege-/Krankenkasse, IK)
  • Angehörige, Bezugspflege, Vorsorge/Betreuung
  • An-/Abwesenheit, Verlegung, Krankenhaus, Urlaub

Pflegeprozess (nach Expertenstandards)

  • Strukturierte Informationssammlung (SIS)
  • Risikoeinschätzung, Maßnahmenplanung & Evaluation
  • Leistungsnachweise, tägliche Pflegeberichte
  • Schichtübergabe, internes Nachrichtensystem
  • Ereignis- & Vorkommnis-Workflow, Betreuung

Pflegefachliche Erfassung (reine Dokumentation)

  • Vitalwerte inkl. Blutzucker, Insulingaben
  • Wunddokumentation mit Fotos & Verlauf
  • Schmerz-Assessment (NRS / BESD)
  • Demenz-Assessment (Reisberg / CAM / 4AT) als Erfassung
  • Sturzprotokoll, Ernährung & Ausscheidung
  • Medikamentenplan, BTM-Buch & Schlüsselübergabe
  • Diagnosen, ärztliche Verordnungen mit Signatur

Führung, Qualität & Verwaltung

  • Mitarbeiter & Rechte (Qualifikationsstufen, Delegation der Behandlungspflege §37/§132a SGB V)
  • Qualitätsmanagement & Audit-Cockpit, Maßnahmen-Tracking
  • Revisionssichere Dokumentation (SHA-256-Kette)
  • Zugriffs-Audit-Trails & Änderungsprotokolle
  • DSGVO-Löschkonzept, Pflegegrad-Cockpit
  • Web-Arzt-Portal, Telematik-/FHIR-Export, Evakuierungs-Steckbriefe (Feuerwehr)
  • Daten-Import/-Export (CSV, XML, Excel, PDF), automatische Berichte

Abgrenzung: Der Kern erfasst und zeigt an — er bewertet, scort oder ampelt nicht. Automatische Risiko-Erkennung/Frühwarnung ist bewusst nicht Teil der Basis (Grenze zum Medizinprodukt).

02

Abrechnung (Kostenträger / §105)

SGB XI/V · E-Rechnung · Datenträgeraustausch

Erstellt die Rechnungen an die Pflege- und Krankenkassen und beherrscht den elektronischen Datenaustausch nach §105 SGB XI. Zieht die Bewohner- und Leistungsdaten live aus dem Kern — der Zugang ist der Leitung vorbehalten.

Rechnungsstellung

  • Leistungsabrechnung SGB XI & SGB V
  • PDF-Rechnung an Kostenträger & Selbstzahler
  • E-Rechnung nach EN 16931 (ZUGFeRD 2.1 / XRechnung)
  • Kassenbuch, Investitionskosten, Mandantenfähigkeit

§105-Datenaustausch (DTA)

  • Elektronischer PFL-Leistungsnachweis (XSD-validiert)
  • Versorgungsart, Abrechnungscode, UST-Grund
  • Leistungskomplexe & -preise je Bundesland-Katalog
  • Beschäftigtennummer nach §293 SGB V (inkl. Ersatzwerte)

Telematik (TI) — vorbereitet

  • §6-Zertifikats- / eLNW-Workflow (Versicherten-Unterschrift)
  • Konnektor-Signatur & KIM-Versand auf Logik-/Schema-Ebene
  • FHIR-Export der klinischen Daten
  • E-Mail-Versand ausschließlich verschlüsselt (TLS)

Der Weg zur Kasse — beides vorbereitet

  • Standard: bequem über einen Abrechnungs­dienstleister / ein Abrechnungszentrum — sofort nutzbar
  • Selbstabrechnung direkt mit den Kassen — technisch komplett vorbereitet (§105-DTA)
  • Sie lizenzieren nur die ohnehin nötigen Zugänge selbst

Alles vorbereitet — der letzte Schritt liegt bei Ihnen. Ab Werk erzeugt die Abrechnung alle Daten, um bequem über einen Abrechnungsdienstleister zu gehen — der Standardweg, sofort nutzbar. Wer selbst direkt mit den Kassen abrechnen möchte, findet die komplette technische Vorbereitung (§105-DTA, XSD-valider Leistungsnachweis) und lizenziert nur die Zugänge, die jede abrechnende Einrichtung ohnehin braucht: Institutionskennzeichen (IK), §6-/SMC-B-Zertifikat und das Kassen-Prüfverfahren. Ebenso ist die TI/KIM-Anbindung vollständig vorbereitet (Konnektor-Signatur, KIM, FHIR): Wer die — meist ohnehin vorhandene — Telematik-Ausstattung nutzen möchte, kann; zwingend für den Betrieb ist sie nicht. Spielraum nach oben statt Deckel — die Software hält Sie nicht auf, sie wartet startklar.

03

Dienstplan

automatische Planung · Tag & Nacht · PeBeM

Plant den Personaleinsatz — auf Wunsch vollautomatisch, bedarfs- und qualifikationsgerecht. Der Zugang ist der Leitung vorbehalten; die Mitarbeiterliste kommt aus dem Kern.

Automatische Dienstplanung

  • Bedarfs- & qualifikationsgerecht, je Schicht/Station
  • Sollbesetzung Tag & Nacht (z. B. Nacht: 1 examinierte + 1 assistierende Kraft)
  • Fachkraftquote, gesetzliche Ruhezeiten (ArbZG)
  • Stationstrennung mit Stammpersonal & markiertem stationsübergreifendem Einsatz

Abwesenheiten & Zeitkonten

  • Urlaub, Krankheit, Resturlaub-Warnung vor Verfall
  • Jahresarbeitszeit-Ausgleich, Stundenreport
  • PeBeM (Personalbemessung), Tourenplanung

Nachweise & Prüfsicherheit

  • Pflichtangaben-Matrix nach MD-Prüfmaßstab
  • Qualifikation, Beschäftigungsumfang, Soll/Ist/Saldo
  • PDF-Ausgabe mit Legende, Gültigkeitszeitraum, Unterschrift
04

Lohn & Gehalt (Mitarbeiter-Abrechnung)

Entgelt · DATEV · SEPA

Eine vollständige eigene Entgeltabrechnung — über den Funktionsumfang der meisten Pflege-Suiten hinaus. Übernimmt die Ist-Stunden direkt aus der Zeiterfassung.

Abrechnung

  • Brutto/Netto, Lohnsteuer nach Steuerklasse, Sozialabgaben
  • Zuschläge (Nacht/Sonntag/Feiertag), Kurzarbeitergeld, Pfändung
  • Gehaltsnachweis als PDF, SEPA-Überweisung

Exporte fürs Steuerbüro & Ämter

  • DATEV-Export, Lohnjournal, BWA, Jahresabschluss
  • Finanzamt (Lohnsteuerbescheinigung), SV-Meldungen
  • Minijob-Zentrale, eAU, AAG (Erstattungen)

Zeit-zu-Lohn

  • Import der Ist-Stunden aus der Zeiterfassung
  • Minutengenauer Zuschlag-Split, Zuordnung per Personalnummer
  • Zugang der Leitung vorbehalten (Passwort)
05

Zeiterfassung

Stempel-Terminal + Verwaltung · eigenständig

Zwei Programme in einem: ein offenes Stempel-Terminal für den Eingang und eine passwortgeschützte Verwaltung. Läuft eigenständig, ganz ohne Verbindung zum Kern.

Stempel-Terminal

  • Kommen/Gehen per NFC-Chip oder QR-Code
  • Kiosk-Betrieb ohne Anmeldung (Karte identifiziert)
  • Nachtschichten über Mitternacht werden korrekt gezählt

Verwaltung & Lohn-Export

  • Zeiten einsehen & korrigieren (passwortgeschützt)
  • Zuschlags-Split mit Feiertagskalender aller 16 Bundesländer
  • Export in die Lohnabrechnung (Zuordnung per Personalnummer)
06

PDL-Cockpit

Führungs-Übersicht · nur Anzeige · kein Medizinprodukt

Eine reine Übersicht für die Pflegedienstleitung — es zeigt aggregierte Kennzahlen aus dem laufenden Betrieb an, ohne selbst etwas zu erfassen oder zu bewerten.

Was es zeigt

  • Belegung & freie Betten, Pflegegrad-Verteilung
  • Offene Dienste & geplante Leistungen
  • Qualitäts-Indikatoren (reine Zählung, keine Bewertung)
  • Wirtschaftlichkeit / Deckungsbeitrag
  • Vorbereitete PDL-Übergabe zum Kopieren

Technik & Abgrenzung

  • Liest die Daten nur (read-only) aus dem Kern
  • Aggregierte Kennzahlen, keine Eingabe
  • Ausdrücklich kein Medizinprodukt
07

Systemassistent

die „Hausmeister-Software" fürs Ökosystem

Nimmt IT-Laien die Technik ab: Installation, Updates, Datenbank/Netzwerk, Backups und Sicherheit — mit klaren Assistenten und einer eigenen Hilfe-Wissensdatenbank. Der Zugang ist durch ein lokales Admin-Passwort geschützt.

Betrieb & Wartung

  • Installation & Ersteinrichtung (Programme, Pakete)
  • Sichere Updates (TLS, Versionsprüfung, Integritätscheck)
  • System-Gesundheitscheck, Fehler-Erkennung & -Reparatur
  • Backups (sichere DB-Sicherung) & Wiederherstellung

Netzwerk & Mehrplatz

  • Umschaltung Einzelplatz (SQLite) ↔ Netzwerk (PostgreSQL)
  • Assistent für Server-/Client-Einrichtung im lokalen Netz
  • Fertiges PostgreSQL-Setup-Skript mit TLS-Zertifikat
  • E-Mail-, TI/KIM- & §105-Konfiguration

Linux-Sicherheit (DSGVO)

  • Firewall (UFW) DSGVO-konform, mit Protokollierung (Art. 32)
  • Reverse-Firewall, DNS-Rückverfolgung ausgehender Verbindungen
  • Verschlüsselungs-Status (LUKS/ecryptfs), System-Snapshots (Timeshift)
  • Bedrohungserkennung: Dateien, PDFs, Prozesse, offene Ports

Sicherheit & Datenschutz

Sicher von Grund auf — nicht als Nachrüstung

Das Ökosystem folgt einer eigenen, verbindlichen Sicherheits-Linie, angelehnt an die BSI-Prinzipien für digitale Pflegedokumentation (DiPS). Sicherheit ist Auslieferungszustand, nicht Zusatzpaket.

Verschlüsselte Daten

Sensible Daten (Versichertennummern, Adressen, Diagnosen, Zugangs-Passwörter) werden verschlüsselt gespeichert. Anmelde-Passwörter sind stark gehasht (bcrypt) — nie im Klartext.

Standardmäßig nur lokal

Die interne Schnittstelle ist per Voreinstellung nur auf dem Gerät erreichbar und schlüsselgeschützt. Netzbetrieb im Haus läuft ausschließlich transportverschlüsselt (TLS).

Revisionssicher & nachvollziehbar

Änderungen sind lückenlos protokolliert (mit echtem Benutzer), Dokumente über eine Prüfsummen-Kette gesichert. Zugriffs- und Login-Protokolle für die MD-/Datenschutz-Prüfung.

DSGVO-Löschkonzept

Aufbewahrungsfristen und Löschregeln sind eingebaut (Art. 17) — inklusive Fristen-Warnungen, statt Daten unkontrolliert liegen zu lassen.

„Fail-loud" statt stiller Fehler

Wo Angaben unvollständig oder unplausibel sind, verweigert die Software sichtbar die Verarbeitung, statt still Falsches zu erzeugen — im Realtest an vielen Stellen bestätigt.

Zugang nur für Berechtigte

Jedes verwaltende Modul (Abrechnung, Dienstplan, Lohn, Systemassistent) ist durch eine Anmeldung geschützt — die Leitungsfunktionen sind der Leitung vorbehalten.

Die zweite, gleichwertige Stärke

Echte digitale Souveränität — statt Cloud-Risiko

Neben dem vollen Funktionsumfang steht eine zweite, ebenbürtige Stärke. Cloud ist bei Betrieben beliebt, bei den Datenschutz- und Sicherheitsbehörden aber ausdrücklich umstritten — ein System, das gar keine Cloud braucht, umgeht diesen Konflikt von vornherein.

Datenschutzkonferenz

Microsoft 365 gilt als datenschutzwidrig. Kernproblem: der US CLOUD Act — potenzieller Behördenzugriff auf Daten US-amerikanischer Anbieter.

EU Data Act vs. CLOUD Act

Seit 09/2025 verschärft: Wer einer US-Anordnung folgt, verletzt zugleich EU-Recht. Für Gesundheitsdaten ein grundsätzliches Problem.

§ 393 SGB V · BSI C5:2026

Gesundheits-Cloud nur territorial (DE/EU); die BSI-Anforderungen an souveräne Cloud sind deutlich verschärft — und adressieren erstmals Pflegedoku-Systeme.

„Sovereignty-Washing"

Viele als „souverän" vermarktete Clouds erfüllen nur Teilaspekte — Datenspeicherung in der EU, aber keine echte technische Unabhängigkeit.

100 % lokal, quelloffen, auf freiem Linux: kein US-Anbieter im Datenpfad, kein CLOUD-Act-Zugriff, kein Sovereignty-Washing. Genau das, was Behörden für sensible Daten fordern — ab Werk.

Souveränität heißt Eigenverantwortung

Ein System, das Ihnen gehört — und genau das ist Resilienz

PflegeDoku Pro ist ein freies Geschenk aus der Praxis — kein Miet-Produkt mit Vertriebsabteilung und Cloud-Fernwartung. Das ist Absicht: Sie mieten keine Abhängigkeit, Sie übernehmen ein System, das Ihnen gehört. Mit dieser Freiheit kommt die Verantwortung fürs eigene Haus — und die ist kein Nachteil, sondern der Kern von Resilienz: Wer sein System selbst betreibt, ist von niemandes Server, Lizenz oder Fortbestand abhängig.

Der Systemassistent nimmt die Technik an die Hand, der offene Quellcode macht jeden Schritt prüfbar, der lokale Betrieb hält alles im Haus. Digitale Souveränität und Resilienz sind hier nichts, was man einkauft — es ist etwas, das man lernt und behält.

Diese Sorgfalt zieht sich durch: von der klaren MDR-Abgrenzung über DSGVO und BSI-Sicherheit bis zum brandneuen EU Cyber Resilience Act, der ab 2026/2027 Widerstandsfähigkeit digitaler Produkte fordert — Anforderungen, die viele am Markt noch nicht einmal kennen. Ein lokal laufendes, quelloffenes, sicher von Grund auf gebautes System ist genau diese Resilienz — von Anfang an mitgedacht statt nachträglich aufgesetzt. Und weil es freie Software aus privater Hand ist, kein kommerzielles Anbieter-Produkt, behalten Sie die volle Hoheit über Ihr eigenes System — mit der Ruhe, dass die Grundlagen stimmen.

Technik & Betrieb

Vom Einzelplatz bis zum Mehrplatz-Haus

Bewusst schlank und wartbar: läuft sofort auf einem Rechner und wächst zum vernetzten Betrieb — komplett im eigenen Haus, ohne Internet.

Linux-nativ

Läuft auf freien, kostenfreien Betriebssystemen — keine Windows-Lizenzkosten, keine erzwungenen Upgrade-Zyklen, lange Lebensdauer auch auf sparsamer Hardware.

Einzelplatz — sofort

Auf einem Rechner läuft alles mit einer eingebauten Datenbank (SQLite) direkt los. Kein Server, keine Einrichtung, keine Internetverbindung nötig.

Mehrplatz im Haus

Mehrere Arbeitsplätze arbeiten über eine gemeinsame, lokale PostgreSQL-Datenbank auf denselben Live-Daten — verschlüsselt im eigenen Netzwerk, nicht über das Internet.

Backups & Updates

Sichere Datensicherung und Wiederherstellung, versionierte Datenbank-Migrationen und geprüfte Updates — der Systemassistent führt Schritt für Schritt durch.

Regulatorisch sauber

Bewusst kein Medizinprodukt — ein Vertrauensargument

Anders als viele Marktprodukte, die automatische Risiko-Bewertung als „Erinnerung" deklarieren, verzichtet die Basis bewusst auf selbst erzeugte medizinische Bewertungen.

Erfassen & anzeigen — nicht bewerten

Die Basis dokumentiert und zeigt an. Sie berechnet keine Risiko-Scores, setzt keine Ampeln und gibt keine Therapie-Empfehlungen — damit bleibt sie nachweisbar kein Medizinprodukt (MDR).

Qualität als Zählung, nicht als Urteil

Das Qualitätsmanagement zählt und protokolliert dokumentierte Maßnahmen — es bewertet die Pflegequalität nicht selbst. Gesetzliche Qualitäts-Meldungen bleiben rein administrativ.

Die KI-Vision bleibt getrennt

Ein früheres Analyse-/Frühwarn-Modul ist bewusst nicht Teil der Basis. Als echtes Medizinprodukt gehörte es sauber CE-bewertet — ein separates, späteres Thema, kein Teil des freien Basis-Pakets.

Wo das System steht

Funktional auf Augenhöhe — in der Kombination allein

Der Markt

Dominiert von etablierten, proprietären Windows-/Cloud-Suiten — mehrere der Marktführer sind inzwischen in ausländischem Konzernbesitz (ein führender Anbieter wurde 2022 für rund 950 Mio. € an einen US-Konzern verkauft) — dazu ein wachsender Cloud-SaaS-Trend.

Der einzige nennenswerte quelloffene Vorgänger im deutschen Markt ist seit 2019 eingestellt — ausgerechnet wegen regulatorischer Anforderungen (u. a. EU Cyber Resilience Act, Produkthaftung). Das Feld quelloffener Pflegesoftware ist damit faktisch leer.

Die Position

Das einzige aktive, vollständige, quelloffene Pflege-Ökosystem für Linux — komplett lokal, mit aktueller SGB-XI-Abrechnung.

In Vorbereitung · voraussichtlich Herbst 2026

Bald: eigenes Modul & App für den ambulanten Bereich

Die Basis ist heute ein Desktop-Ökosystem für den stationären und verwaltenden Betrieb. Für die ambulante Pflege ist eine eigene Erweiterung in Vorbereitung — ein zusätzliches Ambulant-Modul plus eine mobile App für unterwegs. Sie ergänzt das bestehende System, ersetzt es nicht, und bleibt derselben Linie treu: lokal, quelloffen und MDR-neutral.

Mobile LeistungserfassungTouren & erbrachte Leistungen direkt beim Klienten vor Ort erfassen.
Unterschrift vor OrtDigitale Versicherten-Unterschrift für den §6-/eLNW-Nachweis — mobil erfasst.
Anbindung ans ÖkosystemFügt sich in Dokumentation und Abrechnung ein, ohne Cloud-Umweg.

Ausblick, kein Versprechen: Zeitrahmen voraussichtlich Herbst 2026; Funktionsumfang wird noch festgelegt. Als weiterer, MDR-neutraler Ausbaupfad ist zudem eine lokale Spracherkennung (Diktat) angedacht.

Für wen & warum

Von einem Praktiker — für kleine und mittlere Einrichtungen

Für ambulante Dienste, stationäre Einrichtungen und Träger, die volle Datenhoheit wollen — besonders solche mit Datenschutz- oder Compliance-Anspruch (kirchliche/öffentliche Träger, sicherheitsbewusste Betriebe) sowie ausdrücklich kleine und mittlere Einrichtungen, Gründer und Bildungsträger. Nicht die Großkonzerne — die Einrichtungen, die sonst leer ausgehen.

Volle Datenhoheit

Alle Daten bleiben im Haus. Kein Cloud-Anbieter im Datenpfad — und damit kein US-CLOUD-Act-Risiko.

Keine Lizenz-/Cloud-Gebühren

Open Source auf freiem Linux — keine Software-Miete, keine Windows-Lizenzen, lange Lebensdauer.

Prüfbar statt Black Box

Der komplette Quellcode liegt offen (AGPLv3). Datenschutzbeauftragte und IT sehen genau, was passiert.

Keine Anbieter-Abhängigkeit

Kein Lock-in. Die Einrichtung bleibt handlungsfähig — auch wenn ein einzelner Dienstleister ausfällt.

Komplett & integriert

Doku, Abrechnung, Dienstplan, Lohn, Zeit, Führungs-Cockpit, Systemverwaltung — ein zusammenhängendes System.

Zukunftssicher positioniert

Auf der Linie der BSI-Anforderungen und des politischen Souveränitäts-Trends (Open Source in der Verwaltung).

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Die häufigsten Fragen zu PflegeDoku Pro Basis — für Interessierte und für die Recherche.

Ist PflegeDoku Pro Basis wirklich kostenlos?

Ja. Das gesamte Ökosystem ist kostenlos und quelloffen unter der AGPLv3-Lizenz — keine Lizenzgebühren, kein Abo, kein Cloud-Zwang. Der vollständige Quellcode ist Bestandteil des Downloads.

Läuft die Software wirklich ohne Cloud, komplett lokal?

Ja, zu 100 %. Alle Daten bleiben auf den Rechnern und im Netzwerk der Einrichtung. Es gibt keinen Cloud-Anbieter im Datenpfad und keinen Datenabfluss; für den Betrieb ist keine Internetverbindung nötig.

Welches Betriebssystem wird benötigt?

Ein aktuelles Linux-System. Dadurch entfallen Windows-Lizenzkosten und erzwungene Upgrade-Zyklen; die Software läuft auch auf sparsamer Hardware mit langer Lebensdauer.

Ist PflegeDoku Pro Basis ein Medizinprodukt?

Nein. Die Basis dokumentiert und zeigt an, bewertet oder scort aber nicht — keine automatische Risiko-Bewertung, keine Ampeln. Damit ist sie nachweisbar kein Medizinprodukt im Sinne der MDR.

Kann ich damit mit den Pflege- und Krankenkassen abrechnen (SGB XI/V, § 105)?

Ja, alles ist vorbereitet — auf zwei Wegen: bequem über einen Abrechnungsdienstleister (Standard, sofort nutzbar) oder direkt selbst mit den Kassen (§ 105-Datenaustausch, E-Rechnung nach EN 16931). Für die Selbstabrechnung lizenzieren Sie nur die ohnehin nötigen Zugänge selbst (Institutionskennzeichen, § 6-/SMC-B-Zertifikat, Kassen-Prüfverfahren).

Ist Mehrplatz- bzw. Netzwerkbetrieb möglich?

Ja. Auf einem Rechner läuft alles sofort mit einer eingebauten Datenbank (SQLite). Für mehrere Arbeitsplätze im Haus arbeiten alle über eine gemeinsame, lokale PostgreSQL-Datenbank auf denselben Live-Daten — verschlüsselt im eigenen Netzwerk, nicht über das Internet.

Wie sicher sind die Daten?

Sensible Daten (z. B. Versichertennummern) werden verschlüsselt gespeichert, Passwörter stark gehasht. Schnittstellen sind per Voreinstellung nur lokal erreichbar und schlüsselgeschützt; Netzbetrieb läuft nur transportverschlüsselt (TLS). Änderungen sind revisionssicher protokolliert, ein DSGVO-Löschkonzept ist eingebaut. Die Linie folgt den BSI-Prinzipien für digitale Pflegedokumentation.

Für wen ist die Software gedacht?

Für ambulante Pflegedienste, stationäre Einrichtungen und Träger, die volle Datenhoheit wollen — besonders kleine und mittlere Einrichtungen, datenschutz- und souveränitätsbewusste Betriebe sowie kirchliche und öffentliche Träger.

Gibt es etwas für den ambulanten Bereich (mobile App)?

In Vorbereitung: Für die ambulante Pflege sind ein eigenes Ambulant-Modul und eine mobile App geplant (Leistungserfassung und Unterschrift direkt vor Ort) — voraussichtlich Herbst 2026. Sie ergänzen das Desktop-Ökosystem und bleiben lokal, quelloffen und MDR-neutral.

Wer steckt dahinter und wie bekomme ich Kontakt?

Entwickelt von einem Pflegepraktiker (in den Gesundheitsberufen seit 1999, mit Leitungs- und QM-Erfahrung) als freies, nicht-kommerzielles Projekt. Kontakt per E-Mail: info@pflegedozi.de.

Kostenlos · AGPLv3 · für Linux

Das komplette Ökosystem herunterladen

Ein Download, sieben zusammenarbeitende Programme — installierbar auf einem Rechner (Einzelplatz) oder im lokalen Netz (Mehrplatz). Läuft vollständig lokal: ohne Cloud, ohne Konto, ohne laufende Kosten. Der Systemassistent führt Schritt für Schritt durch Installation, Einrichtung und Sicherheit.

Linux · nach dem Download entpacken und bash INSTALLATION.sh ausführen · Quellcode & Lizenz (AGPLv3) im Paket enthalten