Freie Software · Lokal · Unabhängig
Software für die Pflege, die niemandem gehört außer Ihnen.
Unter pflegedozi.org entwickle ich freie Softwarelösungen unter der GNU AGPL v3. Alles läuft vollständig lokal: ohne Cloud, ohne Konto, ohne laufende Kosten, ohne fremde Server.
- 100 % lokal
- GNU AGPL v3
- Linux
- kein Konto
- kostenlos
- von einer Einzelperson
Wer hier schreibt
Kein IT-Unternehmen. Kein Konzern. Eine Einzelperson.
Ich bin Benjamin Tobies – seit 1999 in den Gesundheitsberufen tätig, Pflegedozent, Praxisanleiter und Inhaber von Pflegedozi – Digitale Lösungen für die Pflege. Ich bin kein IT-Unternehmen. Ich bin kein Konzern. Ich bin eine Einzelperson, die entschieden hat, nicht zu warten, bis andere die Probleme lösen, die mich und mein Umfeld betreffen.
Ich halte Künstliche Intelligenz für eine der nützlichsten Techniken unserer Zeit. Ich halte aber nichts davon, dafür Mega-Rechenzentren zu bauen, die Hardware- und Wertschöpfungsketten immens verteuern, die umweltschädlich sind und die Menschen einschränken, die direkt daneben leben oder ökologisch davon betroffen sind. Es kann nicht die Lösung sein, immer neue Hardware zu produzieren, immer mehr Ressourcen zu verbrauchen und dabei Geräte wegzuwerfen, die einwandfrei funktionieren – nur weil bestimmte Betriebssystemhersteller sie durch künstliche Modernisierung ausschließen.
Der richtige Weg ist ein anderer: Wir nehmen die Hardware, die bereits vorhanden ist. Ältere Rechner, die angeblich nicht mehr taugen, brauchen nur die richtige Software. Bei mir läuft das gesamte Setup auf einem Rechner mit i5-Prozessor und DDR3-Arbeitsspeicher – betrieben über eine kleine Insel-Solaranlage. Damit arbeite ich über weite Teile des Jahres mit dem Strom, den ich selbst erzeuge. Das bedeutet aber vor allem eines: Ich habe jederzeit ein Backup zum normalen Stromnetz und bin auch energietechnisch nicht abhängig. Keine neuen Rechenzentren, keine neue Hardware, kein neuer Stromanschluss.
Was ich hier baue
Vier Projekte, eine Linie
Alles läuft vollständig lokal: ohne Cloud, ohne Konto, ohne laufende Kosten, ohne fremde Server. Die AGPL v3 garantiert, dass Verbesserungen allen zugutekommen – auch im Netz.
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Verfügbar · v1.1.0-basis
PflegeDoku Pro Basis
Ein vollständiges Pflegedokumentations-Ökosystem für Linux. Acht zusammenarbeitende Module – von der Bewohnerakte über Dienstplan und Abrechnung bis zur Kassenabrechnung. Kein Medizinprodukt, kein KI-Scoring, bewusst. Der vollständige Quellcode liegt im Download-Paket.
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Lokale KI
Ollama Manager
Eine eigene lokale KI-Oberfläche, vergleichbar mit Cloud-Lösungen, aber komplett auf dem Gerät. Läuft rein auf der CPU, mit quantisierten Modellen. Keine GPU nötig, keine Internetverbindung erforderlich. Toolfähig, mit lokaler Wissensdatenbank.
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Erscheint in Kürze
Frontmed
Ein Werkzeug für den Katastrophenschutz. Funktioniert, wenn die Infrastruktur ausfällt.
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Noch nicht öffentlich
Linux-Security-Suite
Aus einer konkreten Notlage entstanden, nachdem mein Unternehmen angegriffen wurde. Sie funktioniert anders als ein klassisches Sicherheitskonzept. Wer mehr wissen möchte, kann mich fragen.
Noch dieses Jahr, zum Winter hin, erscheint eine erweiterte PflegeDoku-Version mit einem Algorithmus, der deutlich mehr Arbeit abnehmen wird. Diese Version ist rechtlich noch anzupassen und deshalb noch nicht verfügbar.
Warum ich das tue – und warum das Euch angeht
Ich baue mir hiermit eine Exit-Strategie.
Wenn US-KI-Anbieter unerreichbar werden, ihre Preise massiv steigen oder ihre Nutzungsbedingungen ändern, falle ich nicht ins kalte Wasser. Alles, was ich brauche – Code generieren, Code prüfen, Webseiten reparieren, Dokumente erstellen – erledige ich dann lokal. Mit kleiner, ressourcenschonender KI, die auf vorhandener Hardware läuft und niemandem nützt außer mir.
Aber es geht nicht nur um mich. Ich denke, dass Europa it-technisch strategisch unterstützt werden sollte – und zwar nicht nur von Konzernen oder IT-Experten, sondern von Menschen, die vielleicht gar nicht aus der IT kommen. Ich bin Pflegefachkraft. Ich kann kein Programmieren im klassischen Sinne. Aber ich habe gelernt, mit KI zu kommunizieren, Projekte zu zerlegen und Schritt für Schritt aufzubauen. Wenn ich das kann, können das andere auch.
Nicht eine einzige, zentrale Lösung, sondern ein Netzwerk aus kleinen, lokalen, funktionierenden Ansätzen, die sich gegenseitig tragen.
Genau das ist der Punkt: Wir brauchen viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Denkweisen, Sichtweisen und Erfahrungen, die ihre eigenen Exit-Strategien entwickeln. Daraus entsteht ein Markt im Open-Source-Bereich für Linux – nicht für kommerzielle Betriebssysteme, die uns in Abhängigkeit halten. Ein Markt, der sich selbst unterstützt, der sich selbst trägt, der nicht darauf angewiesen ist, dass irgendwo ein Vorstand entscheidet, ob die Software nächste Woche noch existiert.
Wer sich dafür interessiert, der sollte anfangen. Auch wer noch nie mit KI gearbeitet hat. Man braucht nicht gleich ein eigenes System zu bauen – aber man sollte die eigenen Gedanken versuchen, umzusetzen. Fragen stellen, sich verknüpfen, sich unterstützen, Tipps austauschen. Genau das möchte ich hier anstoßen: eine neue Form von Open-Source-Community, die nicht nur aus Entwicklern besteht, sondern aus Menschen, die praktische Probleme lösen wollen und dafür KI als Werkzeug einsetzen.
Besonders für Pflege und Gesundheit
Die einzig vernünftige Methode ist Offlining.
Pflege- und Gesundheitsunternehmen müssen sich sehr konkrete Gedanken machen – nicht nur über Dokumentation, sondern auch darüber, wie man KI-gestützte Angriffe abwehrt. Ich bin fest davon überzeugt: Die einzig vernünftige Methode ist Offlining. Software, die lokal läuft, die keine Cloud benötigt, die keine Daten nach außen sendet. Genau das baue ich.
PflegeDoku Pro Basis ist ein Beispiel dafür – es funktioniert, es ist frei, und es kann angepasst, erweitert, geforkt werden. Wer es nicht nutzen möchte, kann sich daran orientieren, eigene Wege gehen und trotzdem denselben Prinzipien folgen.
Ich möchte hier in jeder Hinsicht eine neue Form von Open-Source-Community anstoßen und bereichern. Nicht als Konzern, nicht als Plattform, sondern als jemand, der zeigt: Es geht auch anders. Und der einlädt, mitzumachen.
Free Software – Free People.